Aktuelles

Förderverein baut Spazierweg zum Rundweg aus

NEUSTADT. -elk- Bereits 2017 wurde durch den Förderverein des Alten- und Pflegeheimes St. Josefshaus Neustadt auf dem Spazierweg oberhalb der Einrichtung mehrere Ruhebänke aufgestellt. Diese Aktion war Dank Sponsoren möglich geworden. Der Weg führt vom Wildparkweg bis zur Außenterrasse des Altenheimes. Die Bänke wurden von Mitgliedern des Fördervereines gebaut, und gemeinsam mit den Mitarbeitern des Bauhofes der Ortsgemeinde aufgestellt. Jetzt kann dieser Spazierweg zu einem Rundweg durch weitere Spenden von ortsansässigen Firmen – darunter Duroplast Chemie GmbH, Frima, Walter Th. Hennecke GmbH, Holl & Kötting und Ibeda Gassicherheitstechnik – ausgebaut werden. Insgesamt kamen dabei 1500 € zusammen. Bewohner und Besucher haben durch den Rundweg die Möglichkeit, über den Weg bis zu der Terrasse/Freisitz zu spazieren. Die Terrasse wurde im vergangenen Jahr ebenfalls durch den Förderverein gebaut. Siegfried Schmied (vorne, Dritter v. links), Erster Vorsitzender des Fördervereines bedankt sich bei den Mitarbeitern des Bauhofes der Ortsgemeinde Neustadt und den ehrenamtlichen Helfern für die tatkräftige Unterstützung. „Ohne Spenden und Sponsoren und den Helfern wären viele Projekte, die der Förderverein plant, nicht möglich“, sagte der Vorsitzende. Auch zukünftig hofft der Verein auf großzügige Unterstützung, um den Bewohnern und Mitarbeitern des Alten- und Pflegeheimes den Alltag und das Leben zu verbessern. Foto: Klöckner

Rhein-Wied Kurier vom Mittwoch, 27. Juni 2018, Seite 2

 


 

Mit Hennecke sicher durch den Straßenverkehr

Am Samstag, den 21.04.2018, startete eine Gruppe von Auszubildenden der Hennecke GmbH in Neustadt/Wied zum gemeinsamen Fahrsicherheitstraining beim ADAC nach Koblenz. Auf dem Trainingsplan standen u.a. Vollbremsung, Schleudern und richtiges Gegenlenken in Gefahrensituationen. Die Teilnehmer, darunter auch unsere beiden Ausbildungsleiter, bekamen viele gute Tipps mit auf den Weg, um in jeder Situation einen kühlen Kopf zu bewahren. Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: es war ein rundum gelungener Tag, der auf jeden Fall wiederholt wird.

 


 

20. Schulpatenschaft im Kreis Neuwied

Kooperation von Walter Th. Hennecke und Realschule plus Neustadt besiegelt

Neustadt, 21. Febuar 2018: Wirtschaft, Schulen und Schüler näher zusammenbringen: Das ist das Ziel der Schulpatenschaft zwischen der Walter Th. Hennecke GmbH und der Realschule plus Neustadt, die nun besiegelt wurde. "Hennecke und die Realschule plus kennen sich schon lange und einige Azubis von uns sind hier zur Schule gegangen", erläutern die beiden Geschäftsführer Frank Felmet und Klaus Dürksen. Durch die Schulpatenschaft erhalten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit im Unternehmen praktische Erfahrungen zu sammeln und sich frühzeitig Gedanken über die berufliche Zukunft zu machen.

Unter der Anleitung von Ausbildungsleiter Franz Ermtraud wird eine Schüler-AG die Planung und Produktion einer Kleinserie von Wanduhren für alle Klassenzimmer umsetzen. Fachlehrer Björn Kleinert und Hans-Peter Kick werden dies von schulischer Seite betreuen und planen weitere Projekte, wie zum Beispiel der Bau eines Unterstandes für Mofas und Betriebsexkursionen. "In der Walter Th. Hennecke verarbeiten wir jährlich so viel Blech, dass man damit, in Tonnen umgerechnet, mehr als einen Eiffelturm bauen könnte. Hierfür brauchen wir Fachkräfte, die wir oftmals im eigenen Betrieb ausbilden und hier an Schule finden können", so Felmet und Dürksen. Schulleiterin Birgit Braun zeigt sich ebenfalls hocherfreut über die Patenschaft und sieht für die Schülerinnen und Schüler enorme Vorteile für die persönliche und berufliche Entwicklung.

Die IHK Koblenz unterstützt in Zusammenarbeit mit den regionalen Arbeitskreisen SCHULEWIRTSCHAFT der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU) Schulen und Betriebe bei der Gründung von Patenschaften. Die vielfach bereits laufenden Initiativen werden erfasst, gebündelt, miteinander vernetzt, vertieft und weiter verbreitet.

Die Akteure der Schulpatenschaft rund um die Schulleiterin Braun und die Walter Th. Hennecke Geschäftsführer Dürksen und Felmet (3. und 4. v.l.) mit den Ausbildungsverantwortlichen Ermtraud und Becker (1. und 2. v.l.).

 


 

Ausflug zu thyssenkrupp Steel Europe nach Duisburg

Einmal jährlich machen unsere Auszubildenden einen gemeinsamen Ausflug. In den letzten Jahren besuchten sie das Technikmuseum in Speyer, den Maschinenhersteller Trumpf in Ditzingen und die Fachmesse Blechexpo in Stuttgart. In diesem Jahr ging es am 21. Februar um 6:00 Uhr für 26 Auszubildende mit den beiden Ausbildungsleitern Franz Ermtraud und Artur Becker nach Duisburg.

In Duisburg durften sie das Werk von thyssenkrupp Steel Europe besichtigen. Ein Gelände, fast fünfmal so groß wie Monaco, auf dem so viele Menschen arbeiten, wie in einer deutschen Kleinstadt leben. Das gesamte Straßennetz entspricht der Entfernung zwischen Essen und Köln und mit den Gleisen des Güterverkehrs könnte man die Städte Essen und Hamburg verbinden. Vier Hochöfen erzeugen hier jeden Tag mehr als 30.000 Tonnen Roheisen. Im Jahr werden rund zwölf Millionen Tonnen Stahl produziert.

In einer 3-stündigen Führung über das Werksgelände konnten unsere jungen Mitarbeiter den vollständigen Prozess der Stahlherstellung hautnah miterleben. Vom Eisenerz und der Kokskohle bis zum Stahlblech.

Im Hochofen werden die eisenhaltigen Einsatzstoffe mit Hilfe des Kokses zu flüssigem Roheisen reduziert und geschmolzen. Dies geschieht bei Temperaturen weit über 1.000 °C. Das im Hochofen entstandene flüssige Roheisen wird im Stahlwerk unter anderem durch den Entzug von Kohlenstoff in Rohstahl umgewandelt. Nach der Feinlegierung wird der Stahl im Stranggussverfahren zu Brammen (kompakte Stahlblöcke: ca. 20 cm dick, ca. 1,5 m breit und ca. 10 m lang) vergossen.

Anschließend gab es noch einen leckeren Mittagsimbiss bei einem unserer Vormaterial-Lieferanten in Krefeld mit kurzer Besichtigung seiner Lagerflächen für Stahlblech. Mit sehr vielen imposanten Eindrücken ging es dann gegen 15:00 Uhr wieder nach Hause.

 


 

Ausflug zur Blechexpo nach Stuttgart

Gruppenbild
 

Vom 3. bis 6. November 2015 haben in der Landesmesse Stuttgart die 12. Blechexpo (Fachmesse für Blechbearbeitung) und die 5. Schweisstec (Fachmesse für Fügetechnologie) stattgefunden.

Zusammen mit 36 Auszubildenden besuchten Franz Ermtraud, Ausbildungsleiter der gewerblichen Berufe, und vier Bereichsleiter aus den Fachbereichen Abkanten, Platinenfertigung und Schweißen am 3. November diese Messen. Unsere jungen Mitarbeiter konnten sich so vor Ort ein Bild davon machen, welche Technologien der Blechbearbeitung auf dem Markt vertreten sind.

Die Auszubildenden erkundeten die Messe in Kleingruppen. Dabei entdeckten sie viel innovative Techniken und Anwendungen innerhalb ihrer Fachbereiche. Das Feedback war durchweg positiv. Nach einem Besuch im Technik Museum Speyer sowie einer Besichtigung eines wichtigen Maschinenlieferanten war dies der dritte gemeinsame Jahresausflug.